Die Reading Challenge 2019

Wie findet ihr eigentlich das nächste gute Buch, das ihr lesen wollt? In der Buchhandlung stöbern, Tipps von Freunden, Bookstagram oder doch die Bestsellerliste? Es gibt so viele tolle Bücher, die unentdeckt bleiben und um wenigstens ein paar von ihnen zu finden, mache ich jedes Jahr bei einer Reading Challenge von Freunden mit. In diesem Jahr haben wir wieder sehr außergewöhnliche Kategorien dabei.

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Leipziger Buchmesse 2019

Zwei große Buchmessen gibt es jedes Jahr in Deutschland. Die Frankfurter und die Leipziger. Bisher kannte ich nur die Frankfurter und von allen Seiten wurde mir erzählt, dass die Leipziger viel schöner sei. Also dachte ich mir dieses Jahr, nix wie hin und tatsächlich, ich wurde nicht enttäuscht. An zwei Tagen habe ich interessante Menschen kennengelernt, viele neue Bücher und Verlage entdeckt und am Schluss bleibt nur die Frage: Warum bin ich nur zwei und nicht vier Tage hingefahren?

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Ebook Nele Neuhaus Muttertag

Nele Neuhaus: Muttertag

Mit ihren Krimis landet die Autorin Nele Neuhaus regelmäßig in den Bestseller-Charts. „Muttertag“ ist bereits der neunte Fall von Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Bisher hatte ich noch kein einziges ihrer Bücher gelesen. Die beiden Ermittler waren mir auf Anhieb sympathisch und nun bereue ich ein wenig, dass ich sie erst jetzt entdeckt habe.

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Sebastian Fitzek: Der Insasse

Ein Psychothriller ist ein Psychothriller ist ein Psychothriller. Sebastian Fitzek nimmt das Genre ernst. Sehr ernst. Seit seinem Debüt „Die Therapie“ 2006 hat er zahlreiche Bücher geschrieben und nun seinen 18. Roman veröffentlicht. Und fast alle sind absolute Pageturner. Innerhalb von zwei Tagen war ich mit „Der Insasse“ durch, denn der Autor macht es einem unmöglich das Buch zur Seite zu legen.

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Laetitia Colombani: Der Zopf

Schon lange befindet sich das Buch der französischen Schauspielerin und Regisseurin in den Charts, aber so richtig angesprochen haben mich Cover und Titel nicht. Irgendwann sah ich es dann in der Stadtbibliothek stehen und habe mich doch dafür entschieden es zu lesen. Zum einen hatte ich schon einige gute Rezensionen gelesen, zum anderen will ich irgendwann ja doch mal die Top Ten der Bestsellercharts gelesen haben.

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Kategorien der MüHeiHaMaFraLeCha 2018

Vor ein paar Wochen habe ich euch ja eine Challenge vorgestellt, bei der ich mitmache bzw. die ich selbst gestartet habe: Die MüHeiHaMaLeCha 2018. Wer sich jetzt über den Namen wundert, guckt einfach nochmal bei dem früheren Beitrag rein. Erklärt habe ich also schon warum es geht, aber die Kategorien noch nicht verraten und das will ich heute nachholen.

Insgesamt sind es 24 Bücher, die zwischen dem 1.3.2018 und dem 28.2.2019 gelesen werden müssen. Die Werke zu 22 Kategorien kann ich mir selbst aussuchen, sofern sie hineinpassen, in diesem Jahr gibt es erstmals auch zwei Pflichtbücher:

  1. Ein Buch, dessen Autor/in den gleichen Vor- bzw. Nachnamen hat wie du selbst.
  2. Ein Buch mit dem Wort „Macht“ im Titel.
  3. Ein Buch aus dem Jahr 1968.
  4. Ein Buch in dem Berge eine zentrale Rolle spielen.
  5. Ein Buch, das in Japan spielt.
  6. Ein Buch aus dem 19. Jahrhundert.
  7. Ein Sachbuch.
  8. Ein Buch, das Zeitreisen zum Thema hat.
  9. Eine Biographie.
  10. Ein Buch von oder über Astrid Lindgren.
  11. Ein Ratgeber.
  12. Eine Kolumnensammlung.
  13. Ein Buch aus dem eigenen Geburtsjahr.
  14. Ein Buch eines/r skandinavischen Autors/Autorin.
  15. Ein Roman einer Schriftstellerinnen-Ikone.
  16. Ein Roman mit einem roten Einband.
  17. Ein Buch, das man während der letzten Challenge lesen wollte, es aber nicht geschafft hat.
  18. Ein Buch mit mehr als 1.000 Seiten.
  19. Ein Buch in dem Pflanzen im Mittelpunkt stehen.
  20. Ein Buch eines/r koreanischen Autors/Autorin.
  21. Ein Buch, das am Meer spielt.
  22. Ein Buch mit einem Titel, das nur aus einem Wort besteht.
  23. Pflichtlektüre: „Und Nietzsche“ weinte von Irvin Yalom
  24. Pflichtlektüre: „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Die Wertung am Ende der Challenge ist in diesem Jahr etwas kompliziert. Für das erste Buch aus jeder Kategorie gibt es drei Punkte, es können bis zu vier Bücher pro Kategorie in die Wertung einfließen. Im vergangenen Jahr gab es für jedes weitere Buch einen Punkt, da uns eine ehemalige Kollegin, die auch beruflich viel lesen muss, uns so abgezockt hat und ich hoffe, dass es so für die anderen auch etwas attraktiver wird, habe ich angekündigt, dass erst am Tag der Wertung ausgelost wird, welche Kategorien Extrapunkte bekommen und welche nicht. So bleibt es vielleicht etwas spannender. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

 

 

Jojo Moyes: Ein ganz neues Leben

Als vor einigen Jahren der Bestseller „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes herauskam, habe ich das Buch verschlungen und geliebt. Natürlich ist das nur eine Vermutung von mir, aber ich glaube, dass die Autorin einen Roman vorgesehen hatte und dann passiert es leider immer wieder. Wenn etwas, egal ob Buch oder Film, besonders erfolgreich ist, dann muss eine Fortsetzung her.

Als „Ein ganz neues Leben“ herauskam, war das das erste was mir in den Sinn kam, deshalb habe ich mir das Buch nicht sofort besorgt, sondern bin immer wieder drum rum geschlichen und irgendwann konnte ich dann doch nicht widerstehen, schließlich war mir Louisa ans Herz gewachsen und ich wollte einfach wissen wie es mit ihr weitergeht.

Also habe ich das Buch gekauft, begeistert angefangen es zu lesen und dann lag es auf meinem Nachtkästchen und lag da und staubte an und wurde nicht mehr gelesen und verschwand im Bücherregal. So lange bis vor wenigen Wochen der dritte Band „Mein Herz in zwei Welten“ erschien. Plötzlich hatte ich jede Menge Motivation das Buch zu lesen. Schließlich hatte ich den Blog wieder gestartet, das nächste Buch war in den Startlöchern und irgendwie hatte ich doch etwas Sehnsucht nach der Geschichte von Louisa Clark.

Abschließend muss ich sagen, ich habe es nicht bereut und weiß nicht, warum es so lange ungelesen herumlag. Das Buch ist zwar das Schwächste der Trilogie, aber mir hat es trotzdem sehr gut gefallen. Im ersten Band geht es ja darum, dass Louisa Clark einen Job annimmt bei dem sie Will Traynor, der einen Unfall hatte, im Rollstuhl sitzt und außer seinem Kopf nichts mehr bewegen kann, ein halbes Jahr lang als Assistentin unterstützen soll. So lange bis er seinem Leben ein Ende macht. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Louisa kann Will trotzdem nicht davon abhalten seinen Plan durchzuziehen.

Im zweiten Band ist sie nun alleine. Die Zeit mit Will hat sie erwachsener gemacht und er hat ihr die Augen geöffnet. Will hat der unbedarften Louisa gezeigt, dass es noch mehr auf der Welt gibt als die Kleinstand in der Nähe von London in der sie lebt. Jetzt hat sie ein kleines Appartement, das sie sich mit dem Geld gekauft hat, dass Will ihr hinterlassen hat, hat einen Kellnerinnen-Job am Flughafen und merkt, dass sie immer noch keinen ihrer Träume verwirklicht hat.

Um das Leben noch komplizierter zu machen, lernt sie plötzlich jemanden kennen, der ihren tristen Alltag heftig durcheinanderwirbelt und auch ihre Gedanken zu Will wieder in den Vordergrund rücken. Das gute daran ist, dass sie wieder neuen Lebensmut tankt und aus der Lethargie erwacht.

Tatsächlich merkt man, dass die Protagonistin viel erlebt hat und mittlerweile ganz anders reagiert als es das naive Ding im ersten Band getan hätte. Das finde ich Klasse, denn Jojo Moyes schafft es, in einem leichten Roman etwas durchaus „schweres“ unterzubringen. Auch finde ich die Figuren wieder sehr gelungen. Ich habe mit Louise mitgefiebert und mitgelitten. Auch die anderen Figuren sind einfach klasse.

Es hat wieder Spaß gemacht, Louisa in London zu begleiten. Die Missgeschicke mitzuerleben, die schwierigen Situationen, aber auch die lustigen und herzlichen. „Ein ganz neues Leben“ ist ein unterhaltsamer Roman, den ich mir gut als Urlaubslektüre vorstellen kann, vor allem wenn man nach London unterwegs ist, bei mir war er Bettlektüre und auch das hat wunderbar funktioniert. Außerdem kann ich die Kategorie „Spiegelbestseller“ in der Reading Challenge 2018 abstreichen.

Infos:

„Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes ist im Wunderlich Verlag erschienen. (2015)

528 Seiten

ISBN-13: 978-3499291395

Das Hardcover kostet 19,95 Euro.

Das Taschenbuch kostet 10,99 Euro und die E-Book-Ausgabe 9,99 Euro.

Bestsellerpotential?

Absolut. Bester Rang in den Bestsellercharts: 1 in Ausgabe 41 / 2015 (Hardcover Belletristik). Ebenso ist das Taschenbuch, das 2017 erschienen ist auf den erste Platz geklettert: Rang 1 in Ausgabe 32 / 2017 (Taschenbuch).

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