Deutscher Buchpreis 2016

Folgende Bücher haben es auf die Longlist geschafft:

Akos Doma: Der Weg der Wünsche

Gerhard Falkner: Apollokalypse

Ernst-Wilhelm Händler: München

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald

Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis

André Kubiczek: Skizze eines Sommers

Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes

Katja Lange-Müller: Drehtür

Dagmar Leupold: Die Witwen

Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingswunder

Thomas Melle: Die Welt im Rücken

Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Hans Platzgumer: Am Rand

Eva Schmidt: Ein langes Jahr

Arnold Stadler: Rauschzeit

Peter Stamm: Weit über das Land

Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch

Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses

Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen

Philipp Winkler: Hool

Die Shortlist wird normalerweise knappe zwei Monate vor der Bekanntgabe des Gewinners bekannt gegeben.

Auf die Shortlist kamen 2016 folgende Bücher:

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2016 war Bodo Kirchhoff mit seinem Werk „Widerfahrnis“.

Warum hat er den Titel bekommen? Hier die Begründung der Jury:

„Bodo Kirchhoff erzählt vom unerhörten Aufbruch zweier Menschen, die kein Ziel, nur eine Richtung haben – den Süden. Es treibt sie die alte Sehnsucht nach der Liebe, nach Rotwein, Italien, einem späten Abenteuer. Als sie eine junge Streunerin auflesen, begegnen sie den elementaren Themen ihrer Vergangenheit wieder: Verlust, Elternschaft, radikaler Neuanfang. Kirchhoff gelingt es, in einem dichten Erzählgeflecht die großen Motive seines literarischen Werks auf kleinem Raum zu verhandeln. Gleichzeitig erzählt er von unserer Gegenwart und davon, wie zwei melancholische Glückssucher den Menschen begegnen, die in der Jetztzeit den umgekehrten Weg von Süden nach Norden antreten. Kirchhoffs „Widerfahrnis“ ist ein vielschichtiger Text, der auf meisterhafte Weise existentielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt.“

Quelle: Deutscher Buchpreis