Dostojewskij, Heftroman und Sachbücher


Kennt ihr das auch? Da liegt ein ganzer Stapel Bücher und ihr könnt euch einfach nicht entscheiden welches jetzt das nächste sein sollte?

Mir geht es regelmäßig so, deshalb lese ich meistens mehrere Bücher parallel. Häufig sind es nur zwei oder drei, aber manchmal können es auch acht, neun oder zehn sein. Je nachdem wo ich bin, wie viel ich zu tun habe, wie viel Zeit ich habe und vor allem wie spannend die Bücher sind. Manche muss man auch mal hinlegen, wie zum Beispiel Kurzgeschichten-Bände. Da kann ich einfach nicht eine nach der anderen weglesen, die müssen ja schließlich auch ein bisschen nachwirken.

Diese Woche habe ich mehr Zeit als sonst, mir deshalb allerdings auch viele Dinge vorgenommen. Fakt ist jedenfalls, dass ich im Buchladen war, in der Onleihe gestöbert habe, in meinen Bücherstapeln gewühlt habe, ein Päckchen von der Bundeszentrale für politische Bildung bekommen habe und auch noch in der „normalen“ Bücherei war, mit verheerenden Auswirkungen.

Ich lese nämlich so viele Bücher parallel, dass ich schon fast den Überblick verloren habe und echt froh bin, wenn ich eins durch habe. Darunter sind „Schuld und Sühne“ von Fjodor Dostojewskij, ein Sachbuch übers Sprachenlernen, ein Heftroman (natürlich nur zu Recherchezwecken), „Lettipark“ von Judith Herman (Ein Erzählband), „Viva Polonia“ von Steffen Möller“, ein Buch über die Geschichte Polens, ein Buch über die Geschichte der Ukraine, Stephen Kings „Brennen muss Salem“ und „Mutprobe“ von Bascha Mika. Neun sind es insgesamt und ich muss zugeben, dass ich ganz tapfer war und fünf wieder auf den Stapel gelegt habe, weil irgendwann wird es dann doch unübersichtlich.

Eigentlich hätte ich tatsächlich mehr Zeit zu lesen, doch andererseits nutze ich die Zeit gerade mehr um zu schreiben und andere Projekte anzustoßen, deshalb schrumpft der Stapel kaum (naja, immerhin habe ich gestern den Comic „Dr. Who – Die vier Doktoren“ beendet) und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Schlimm, oder? Schlechtes Gewissen wegen Bücher liegen lassen. Bitte sagt mir jetzt, dass es euch auch manchmal so geht. Jetzt muss ich aber wirklich aufhören und lesen oder eher schreiben und dann lesen… oder so.

Ein Gedanke zu “Dostojewskij, Heftroman und Sachbücher

  1. lunaewunia

    Schlechtes Gewissen? Na aber sicher! XD ich habe das Gefühl, jedes Mal wenn ich an meinen Büchern vorbei gehe, schreien sie herzzerreißend meinen Namen… Aber ich lese absolut nicht mehrere Bücher gleichzeitig… Ich würde verrückt werden, wenn ich den Überblick verlieren würde. Zudem ist es finde ich auch nicht wirklich effektiv… Wenn ich Bücher lese versuche ich mir besonders viel Handwerkliches daraus mit zu nehmen, das mich inspiriert und mir helfen kann, meinen Roman zu schreiben. Und ich glaube das geht eben am besten, wenn man konzentriert einer Handlung folgt, um eben spannungsbogen und Dramaturgie zu verinnerlichen… Aber es macht ja jeder anders 😉 ich finde deinen Blog echt klasse, hast schöne Beiträge! Ganz liebe Grüße von der Luna ❤

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